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R.I.P. Mario Adorf (1930 – 2026)
09. April 2026

Ein Gesicht, das unsere Märchenwelt prägte

Wir trauern um die Schauspiellegende Mario Adorf, der am 8. April im Alter von 95 Jahren verstorben ist. Er war einer der wenigen deutschen Schauspieler, die es schafften, über Generationen hinweg präsent zu bleiben – und das gilt ganz besonders für uns Märchenfilmfans.

Viele von uns sind mit ihm groß geworden. Er war der Mann, der in der legendären 1972er-Version von „Pinocchio“ als Zirkusdirektor für Eindruck sorgte und Jahrzehnte später, in der ARD-Serie „Pinocchio“ (2013), die Rolle des Geppetto übernahm. Diese Beständigkeit war typisch für ihn. Ob als König in „Prinzessin Fantaghirò“ (1991 - 1996), als Nicola in „Momo“ (1986) oder als Fischer in „Die Rote Zora“ (2008) – Adorf brachte eine ganz eigene Ruhe und Tiefe in diese Geschichten.

Auch seine markante Stimme bleibt uns durch seine Arbeit als Synchronsprecher in Erinnerung. Im Zeichentrickfilm „Die furchtlosen Vier“ (1997), der auf dem Grimm-Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ basiert, lieh er dem Esel Fred seine Stimme und hauchte der Figur damit Leben ein. Er hat diese Filme nicht einfach nur gedreht oder vertont, er hat sie durch seine unverkennbare Art bereichert.

Mit ihm geht ein Stück Filmgeschichte, das eng mit unseren liebsten TV-Erinnerungen verknüpft ist.

Ruhe in Frieden, Mario Adorf.

Foto: ZDF/Oliver Berg, ZDF, ARD

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