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Interview mit Sammy Weber
(Sängerin und Schauspielerin, Ella in "Der Geist im Glas")

01. Dezember 2021

Sammy Weber (13), spielt in dem Märchenfilm "Der Geist im Glas" die Rolle der Ella. Es ist ihre erste Rolle in einem Spielfilm.

Du spielst ja im Film das Mädchen Ella: Wie würdest Du ihre Rolle beschreiben?
Ella ist ein sehr offenes Mädchen und auch sehr mutig. Sie hat vor fast gar nichts Angst. Im Film möchte sie Sophia und Pablo am liebsten direkt auf das Abenteuer begleiten und dabei helfen, den Geist wieder einzufangen. Doch das wird ihr leider nicht erlaubt. Außerdem schnitzt und singt Ella sehr gerne. Das sind ihre größten Hobbys.

Wie hast Du Dich auf die Rolle vorbereitet?
Ich habe den Text zugeschickt bekommen und habe dann erst einmal versucht, mich mit der Rolle zu identifizieren. Das war aber nicht so schwer. Ella und ich haben relativ viel gemeinsam, bis auf den Punkt, dass ich nicht schnitzen kann. Aber sonst haben wir viel gemeinsam – vor allem das Singen und die offene Art. Zu Hause im Wohnzimmer habe ich dann den Text gelernt und vor meiner Mutter, meinem Vater, meinen Geschwistern und meinen Hunden geprobt.

Konntest Du Dich bei der Umsetzung der Rolle mit einbringen oder wurde strikt nach Plan des Drehbuchs gedreht?
Was den Charakter der Rolle betrifft, nicht. Das war vorgegeben. Das ist ja bei jeder Rolle vorgegeben. Aber das fand ich auch nicht schlimm. Ich habe mich ja gefreut auf die Rolle. Aber was den Text angeht, hier konnte man auch mal improvisieren.

Wie verlief das Casting zum Film?
Das Casting verlief übers Internet. Es war ein E-Casting. Man hat einmal etwas vorgesungen und ein bisschen Text bekommen. Den habe ich aufgesagt. Mehr war da auch nicht. Dann habe ich auch schon die Zusage erhalten. Da habe ich mich sehr gefreut.

Kanntest Du das Märchen zuvor?
Nein, tatsächlich nicht. Der Name hat mir auch nichts gesagt. Es ist ja auch schon ein etwas älteres Märchen. Nachdem ich das Drehbuch gelesen habe und wusste, wie es abläuft und welche Rollen es gibt, habe ich mich sehr gefreut dabei sein zu dürfen.

Was war für Dich die größte Herausforderung bei den Dreharbeiten?
Da muss ich kurz überlegen… es gab eine Szene, da musste ich auf einem Holzstamm sitzen. Es war wirklich ein ganz dünner Stamm. Und ich hatte immer Angst, dass ich runterrutsche. Ich habe dann auch irgendwann eine Decke bekommen, denn es war auch ziemlich ungemütlich.

Welche Szene war in der Umsetzung am anspruchsvollsten?
Das war die Szene, in der ich vom Karren herunterkommen musste. Wir haben diese öfters gedreht, damit man verschiedene Einstellungen hat. Ich musste vom Karren absteigen. Beim allerersten Mal habe ich es hinbekommen. Bei den restlichen Malen nicht mehr. Und ich hatte dabei auch ein Kleid an. Am Ende wurde dann doch der erste Versuch genommen (lacht).

Gab es besondere Ereignisse beim Dreh?
Aufregend war immer alles. Vor allem der erste Drehtag. Das war ja meine erste Rolle. Lustig wars auch immer. Es gab nichts, was irgendwie stressig war. Wir hatten auch viel Spaß mit dem Regisseur und mit Oli P. und Bürger Lars Dietrich haben wir immer sehr viel gelacht.
Traurig war der letzte Drehtag. Es war natürlich eine schöne Zeit. Als es dann vorbei war, war ich sehr traurig, weil ich dann nicht mehr ans Set gehen konnte. Es hat sehr viel Spaß gemacht es war einfach alles richtig toll.

Hast Du eine Lieblingsszene im Film? Und warum ist es gerade diese?
Alle Szenen sind natürlich toll. Doch die Szene am Anfang mit dem Karren mag ich besonders. Das ist irgendwie ganz witzig, ganz schön finde ich. Und als der Geist dann ins Dorf kommt und sich alle verstecken und stehen bleiben.

Im Märchenfilm geht es ja um einen Geist. Glaubst Du an Geister oder übersinnliche Kräfte?
Also ein bisschen. Es ist nicht so, dass ich immer dran denke. Es gibt teilweise Momente, wo ich denke, war das jetzt ein Geist? Zum Beispiel habe ich mal ein Video aufgenommen über Snapchat und da war ein Filter drauf. Dann habe ich mein Handy so gedreht und da war plötzlich ein Gesicht, aber da war niemand. Da habe ich mich erschrocken. Mein Hund bellt auch teilweise irgendwie, irgendwas an, da ist aber nichts und da denke ich schon manchmal, dass da irgendwas steht.

Wie war es für Dich, in eine andere Welt (Mittelalter) einzutauchen?
Ich fands ziemlich cool. Ich mag es, diese Kleider zu tragen. Nur die Schuhe, die ich getragen habe, waren unbequem, das waren so alte Sandalen, bei denen ich sogar Blasen an den Füßen bekommen habe. Aber es war cool in diese Rolle zu schlüpfen.

Was ist die Moral von diesem Märchenfilm?
Der Film zeigt, dass man sich ruhig auch mal mehr trauen sollte, dass man mutig sein soll und Dinge machen soll, die man eigentlich nicht machen würde. Ich meine, wer würde freiwillig einen Geist einfangen?

An welches Publikum richtet sich der Film?
Eigentlich an alle. Ich finde, der Film ist für alle da. Es ist ein Familienfilm, der mit der ganzen Familie geschaut werden kann.

Würdest Du erneut in einem Märchenfilm mitspielen wollen? Wenn ja, welches Märchen wäre es denn und warum?
Ja, würde ich. Es macht einfach Spaß. Auch wenn es kein Märchen wäre. Es macht einfach Spaß zu drehen. Aber bei so etwas wie „Rapunzel“ oder „Schneewittchen“ würde ich gerne mitspielen. Und dann würde ich entweder Schneewittchen oder die böse Stiefmutter spielen wollen. Sie ist natürlich böse. Aber ich finde es auch cool so eine herausfordernde Rolle zu spielen.
Aber für meine erste Rolle hätte ich mir keine bessere Rolle vorstellen können als Ella.

Welche Erfahrung von der ganzen Produktion nimmst Du mit?
Ich würde sagen, alles was ich so erlebt habe. Ich nehme auf jeden Fall mit, dass ich keine Angst davor haben muss, ausgelacht zu werden, wenn ich spiele. Mir wurde immer gut zugesprochen. Am besten ist es, die Sache immer locker anzugehen. und nicht angespannt zu sein.

Du bist ja auch sehr musikalisch unterwegs. Würdest Du gern mal einen Song für einen Märchenfilm singen?
Ja, sehr gerne. Das habe ich ja auch schon in diesem Märchen gemacht. Wir haben ja einen eigenen Song aufgenommen. Es war voll cool und hat Spaß gemacht. Gerade weil wir auch mal wütend, mal traurig singen mussten

Wir bedanken uns für das märchenhafte Interview.

TV Tipps:
19. Dezember 2021:

12.10 Uhr, HR: Mit Sammy zum Film, Making Of "Der Geist im Glas"

1. Weihnachtstag, 25. Dezember 2021:
14:15 Uhr, Das Erste: Der Geist im Glas (Radio Bremen/MDR/HR) PREMIERE!


- zum Trailer -

Fotos: Radio Bremen/HR/DasErste/Michael Ihle, Sammy Weber (Instagram)

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