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Hans macht sein Glück (D 1936)

Viele Jahre lang hatte Hans seinem Herrn gedient, nun war es an der Zeit, zu seiner Mutter heimzukehren. Sein Herr entlohnte ihn für seine Treue und Ehrlichkeit mit einem großen Klumpen Gold.
So packte er ihn in ein Tuch, schulterte es und begann seinen Weg nach Hause. Da sah er einen Mann hoch zu Ross – dieses war frisch und munter, und die Last auf Hans´ Schulter war schwer.
So kam es, dass er das Gold gegen das Pferd eintauschte und freudig davon ritt. Doch bald warf ihn das Ross ab, und flugs tauschte es Hans gegen eine gemächliche Kuh, die ihm täglich Milch, Käse und Butter versprach. Doch leider war dies nicht von Dauer – gut, dass ein Metzger den Weg kreuzte und Hans die Kuh gegen sein Schwein tauschte.
Fröhlich lief er weiter, bis er einen jungen Mann mit einer Gans unter dem Arm traf, der ihm vom Schweinediebstahl im Nachbardorf erzählte. Schnell wechselte Schwein und Gans die Besitzer, da Hans nicht ins Umglück laufen wollte. Aber auch das Federvieh wechselte alsbald den Eigentümer, wie auch der schwere Schleifstein, von dem sich Hans kurz vor seinem Elternhaus entledigte. Endlich war er frei und wunschlos glücklich, als er in die Arme seiner Mutter fiel!

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Filminformationen

Regie: Robert Herlth, Walter Röhrig
Drehbuch:
Deutsche Dialoge:
Dramaturgie:
Kamera: Werner Bohne
Schnitt: Rudolf Schaad
Ton: Erich Leistner
Musik: Heinz-Friedel Heddenhausen
Bauten:
Robert Herlth, Walter Röhrig
Bauten Sonstiges:
Anton Weber
Requisite: Otto Krüerke
Maske: Franz Siebert, Ilse Siebert
Kostüme: Hans Kothe
Produktion:
 Delta-Film Produktions- und Vertriebs GmbH (Berlin)
Produzent: Hermann Schmidt
Produktionsleitung: Walter Scheunemann
Aufnahmeleitung: Franz Schwarz
Standfotos: Rudolf Brix

Drehorte: Schwedt (Oder), Rothenburg ob der Tauber, Westerwald
Uraufführung: 03.07.1936 (Berlin)
Spieldauer:
25 Minuten
Original-Spieldauer:
88 Minuten
Autor:
Brüder Grimm
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Besonderheit
Nicht nur die aufwändigen Außendrehs in der malerischen Landschaft kosteten viel Geld. Auch die Bauten auf dem Freigelände von Neubabelsberg bei Berlin, die bei Massenszenen eingesetzt wurden, verschlangen allein mehr als 100.000 Reichsmark. Nach Plänen von Herlth und Röhrig waren nicht nur Nachbauten mittelalterlicher Häuserzeilen entstanden, mit schmalen Gässchen und einem Marktplatz, der dem in Rothenburg o. d. Tauber täuschend ähnlich sah. Auch ein 21 Meter hohes Ständehaus im Stil der Dürer-Zeit sollte den Zauber des Kleinstadtlebens im späten Mittelalter neu aufleben lassen.

Quelle: Spiegel.de
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Darsteller

Hans: Erwin Linder
Mädchen:
Georgia Holl
Schwarzer Fähnrich:
Oskar Sima
Wirtin:
Lola Chlud
Krämer:
Rudolf Platte
Mutter:
Elsa Wagner
Müller:
Rudolf Biebrach
Müllerin:
Käthe Haack
Bauer mit Kuh:
Eugen Rex
Bauer mit Schwein:
Erich Dunskus
Bauer mit Gans:
Hans Schultze
Weißer Fähnrich:
Sepp Litsch

Fotos: Screenshots
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 Erschienen auf DVD
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