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Die Schöne und das Biest (F/D 2014)
(La Belle et la Bête)

Ein Leben für eine Rose! Dies fordert das schreckliche Biest, als ein Kaufmann aus seinem verwunschenen Garten eine Blume für seine Lieblingstochter Belle stiehlt. Um den Vater zu retten, willigt Belle ein, statt seiner in das verlassene Schloss zu ziehen. Das Biest ist einverstanden. Zunächst meidet Belle den Kontakt mit der abscheulichen Kreatur, doch immer stärker wird ihr, auch durch ihre Träume, klar, dass sich hinter dem aggressiven und scheuen Monster ein Wesen verbirgt, auf dem ein schrecklicher Fluch liegt. Nur durch wahre Liebe kann dieser Fluch aufgehoben werden. Und langsam verändern sich Belles Gefühle gegenüber dem Biest. 

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Prädikat wertvoll
Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


Ein klassisches Märchen, das immer wieder Stoff für Verfilmungen bietet: „Die Schöne und das Biest“ gehört zu den ewig zeitlosen Geschichten über die Macht der Liebe, die alle Grenzen und alle Hindernisse überwindet. Belle, Tochter eines verarmten Kaufmanns, begibt sich freiwillig in das Zauberschloss eines Ungeheuers. Dieses hatte eigentlich das Leben ihres Vaters eingefordert, um ihn für den Diebstahl einer Rose als Liebesgabe für die Tochter zu strafen. Doch Belle will nicht am Tod des Vaters schuldig werden, glaubt sie doch, dass ihre Mutter, die bei ihrer Geburt starb, allein wegen ihr nicht mehr da ist. In dem magischen Schloss wird Belle nicht nur mit dem „Biest“ konfrontiert, das sich ihr gegenüber mit einer Mischung aus Überheblichkeit, Machtdünkel und mühsam unterdrückten Emotionen nähert., sondern auch mit Träumen, die in Rückblenden die Tragödie des verzauberten Prinzen beschwören. Das alles wird in opulenten Bildern erzählt. Auch die reiche Ausstattung des Films mit prunkvollen Kostümen und prächtigem Dekor und die geschickt eingefügte Computeranimation beeindrucken. Selbst die den modernen Fantasyfilmen geschuldeten Elemente wie die in riesige Steinfiguren verwandelten Jagdfreunde des durch einen Fluch des Waldgottes belegten Prinzen fügen sich durchaus stimmig in die Handlung ein, selbst wenn die Actionszenen gelegentlich überhand nehmen. Dass aus der Beziehung zwischen der schönen Kaufmannstochter und dem in ein Monster verzauberten Prinzen eine übermächtige Liebe wird, die Belle am Ende dazu bringt, nach einem kurzen Besuch bei ihrer Familie zu ihm zurück zu eilen und ihn vor dem Tod zu retten, ist der Höhepunkt des Märchens. Auch im Film steht diese Liebesgeschichte im Mittelpunkt. Darin aber liegt nach Ansicht der Jury auch die Schwäche der Adaption. Denn die Liebe zwischen der Schönen und dem Biest erscheint hier eher distanziert, ja fast seelenlos zu sein und geht nicht in die Tiefe. Für die Jury war sie deshalb nicht vollständig nachvollziehbar. Nur in wenigen Szenen bekommt die Handlung eine emotionale Dimension, die über die reine Inszenierung von Gefühlen hinausgeht. Dazu zählt der Moment, in dem der Prinz ein seiner Frau gegebenes Versprechen bricht, indem er Jagd auf eine goldene Hirschkuh macht und sie mit einem goldenen Pfeil erlegt. Die Konsequenz seines Handelns eröffnet eine große tragische Erkenntnis, die sich in all ihrer Trauer auf den Zuschauer überträgt. Auch und gerade wegen solcher Momenten hat diese Version vom Märchen „Die Schöne und das Biest“ ihre magischen Augenblicke und wartet am Ende des Films sogar noch mit einer hübschen ironischen Überraschung auf.

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Filminformationen
Regie: Christophe Gans
Drehbuch: Christophe Gans,
Sandra Vo-Anh
Kamera:
Christophe Beaucarne
Schnitt:
Sébastien Prangère
Musik:
Pierre Adenot
Kostüme:

Ausstattung:
Produktion:
 Studio Babelsberg
Produzent: Richard Grandpierre
Drehorte: Studio Babelsberg (Potsdam-Babelsberg)
Kinostart:
01.05.2014
DVD-VÖ:
13.11.2014
Spieldauer:
112 Minuten
Autor:
Gabrielle-Suzanne de Villeneuve
Originaltitel: La Belle et la Bête
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Besonderheit

Der Film wurde mit einem Produktionsbudget von 45 Millionen Euro komplett im Studio Babelsberg in Potsdam-Babelsberg in Deutschland gedreht.

In Deutschland wurde "Die Schöne und das Biest" bei den 64. Internationalen Filmfestspielen Berlin außer Konkurrenz gespielt.

Auszeichnungen:
César 2015: Bestes Szenenbild

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Darsteller

Belle: Léa Seydoux
Biest / Prinz: Vincent Cassel
Belles Vater: André Dussollier
Prinzessin: Yvonne Catterfeld
Perducas: Eduardo Noriega
Astrid: Myriam Charleins
Clotilde: Sara Giraudeau
Anne: Audrey Lamy
Jean-Baptiste: Jonathan Demurge
Maxime: Nicolas Gob
Tristan: Louka Meliava
Louis: Dejan Bućin
Thierry: Wolfgang Menardi
Etienne: Mickey Hardt
Virgil: Arthur Doppler
Adèle: Marie Gruber
Le Tenancier: Richard Sammel
Serafina: Nora Huetz

Fotos: Walt Disney
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