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Die Prinzessin und der blinde Schmied (CZ/SK 2018)
(O zakletém králi a odvázném Martinovi)

Kurz vor Weihnachten wird der alte König sehr krank. Um die Prinzessin Michaela, das einzige Kind des Königs, auf andere Gedanken zu bringen, liest der Hofbibliothekar die Geschichte des Königs Svarog und seines mittlerweile verschwundenen Reiches vor. Die Legende besagt, dass dessen Krone alle Wünsche erfüllen könnte. Doch das Königreich wurde durch einen verräterischen Hexenmeister verflucht und keiner, der bisher versucht hatte es zu finden, ist je wieder zurückgekehrt. Angestachelt durch den königlichen Ratgeber und den Versuch ihren kranken Vater zu heilen, macht sie sich auf die Suche nach dem verwunschenen Reich. Unterwegs trifft sie den blinden, aber lebensfrohen Schmied Martin. Sie freunden sich an und begeben sich auf ein Abenteuer mit ungeahnten Folgen...

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Filminformationen
Regie: Peter Bebjak
Drehbuch: Tomas Dusicka
Kamera:
Marek Blanar
Schnitt:
Marek Král'ovský
Musik:
Juray Dobrakov
Maske:
Ria Pontikis
Stunts:
Kytková Tomsíková Miroslava
Produktion:
Ceská Televize (CST),
Rozhlas a televízia Slovenska
Produzent: Richard Šimeček
Erstausstrahlung: 22.12.2019 (KIKA)
DVD-VÖ:
21.11.2019
Spieldauer:
81 Minuten
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Darsteller

Martin: Richard Autner
Prinzessin Michaela: Simona Kollárová
König Svarog: Lukáš Vaculík
Hexenmeister Vlkan: Tomáš Maštalír
König: Ján Gallovič
Kobold: Tomáš Mischura
Hexe Jezibala: Csongor Kassai
Mutter Agatha: Judita Hansman
Pavel: Peter Oszlík
Bibliothekar: Ondřej Malý

Fotos: KiKA/Česká televize/Mikuláš Křepelka
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 Erschienen auf DVD
Einzel-DVD
 
 Trailer
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Autor Marcel Zischg

Marcel Zischg, geboren 1988 in Meran, aufgewachsen in Naturns im Vinschgau.
Nach dem Schulabschluss an der Handelsoberschule „Franz Kafka“ in Meran folgt das Studium der Germanistik in Innsbruck.
Unter dem Titel „Sehnsucht“ erschien im Jahr 2010 Zischgs Erzählung „Das Haus“ in der Studentenzeitschrift „Der Kaktus“ der Universität Innsbruck.
Im August 2012 schloss Zischg sein Bachelorstudium in Germanistik ab. Seit Oktober 2012 studiert er wieder Germanistik, diesmal als Masterstudium. Mitte 2013 wird Zischgs erster Erzählband „Familie am Bach“ im Provinz-Verlag in Südtirol erscheinen.

Regisseur Peter Bebjak setzt fast schon einen modernen Fantasyfilm in Szene. Im Film geht es um eine Prinzessin (Simona Kollarova), deren Vater im Sterben liegt. Um ihn zu retten, will sie sich in das fantastische Reich Svarog begeben, dessen König die Macht hat, alle Krankheiten zu heilen. Dabei kommt der Prinzessin ein blinder Schmied (Richard Autner) zu Hilfe. Niemand der beiden weiß, dass der Berater des Königs ein dunkler Bösewicht ist, der bereits die Herrschaft des Königreichs Svarog an sich reißen wollte und den König nun weiter terrorisiert.
Im Folgenden geht es in der Handlung damit weiter, dass die Prinzessin unglücklicherweise versteinert wird, weil sie den König von Svarog ansieht. Dem blinden Schmied kann dies später nicht passieren, da er ja nichts sehen kann, Blindheit erweist sich hier also als Gabe. Zuvor muss er jedoch einige Hindernisse (einen Kobold und eine menschenverzehrende Hexe, die Baba Jaga aus dem Märchenfilm „Abenteuer im Zauberwald“ ähnlich sieht) überwinden.

Sehr warmherzig, vor allem durch die sympathische Darstellung des blinden Schmieds, führt der Film abenteuerlich und unterhaltsam durch das Märchen. Es ist auch kein düsterer, sondern eher leichter Film, der sich dem Zuschauer bietet, obgleich es um ernste Themen geht. Trotzdem schafft der Film eine angenehme und leichte Unterhaltungsatmosphäre, der man gern folgt. Einige Motive sind zudem durchaus interessant, in ihnen folgt der Film einer unterhaltsamen Ironie: So wohnt die Hexe in einem Lebkuchenhaus (der Verweis auf „Hänsel und Gretel“ ist unverkennbar) und das Schloss des Reiches Svarog befindet sich unweit eines Berges mit krummer Spitze.

15.01.2020

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