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Die drei Königskinder (D 2019)

Lotte, Fritz und Theo sind Königskinder, doch sie wissen es nicht. Schließlich wurden sie einst – im regelmäßigen Abstand von zwei Jahren – von ihren liebevollen Pflegeeltern aus einem Fluss gerettet. Die Kinder verleben eine glückliche Kindheit in der bodenständigen Gärtnersfamilie. Doch Lotte, die Jüngste, lässt eine Frage keine Ruhe: Weshalb haben ihre Eltern sie wohl ausgesetzt? Aus Not oder weil sie unerwünscht waren? Dass ihre eigene Großmutter dahintersteckt und die beiden Jungs ihre leiblichen Brüder sind, ahnt sie nicht.
Ein Kräuterweib erzählt Lotte, dass nur der Vogel der Wahrheit ihre Frage beantworten könne. Dafür müsse sie es allerdings mit dem Zauberberg aufnehmen. Die beiden großen Brüder versuchen, für Lotte den Zauberberg zu bezwingen, doch sie werden versteinert.
Wird es Lotte gelingen, ihre Brüder zu erlösen und der Wahrheit auf die Spur zu kommen?

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Filminformationen
Regie: Frank Stoye
Drehbuch: Silja Clemens, Barbara Miersch
Kamera:
Patrick Popow
Ton:
Frank Schubert
Schnitt:
Monika Schindler
Musik:
Mathias Rehfeldt
Kostüme:
Bettina Marx
Maske:
Heidi Wick, Nicolay Lißner
Szenenbild:
Oliver Munck
Produktion:
Kurhaus Production
Produktionsleitung: Sebastian Ebert
Herstellungsleitung: Michael Becker (SWR)
Produzent: Daniel Reich, Christoph Holthof
Redaktion:
Lene Neckel,
Stefanie von Ehrenstein
Auftragssender:
ARD, SWR
Drehorte: Bauernhaus-Museum Wolfegg, Schloss Sigmaringen, Vogelherdhöhle
Drehbeginn: 06.05.2019
Drehende:
29.05.2019
Erstausstrahlung:
25.12.2019
DVD-VÖ:
Spieldauer:
60 Minuten
Autor:
Johann Wilhelm Wolf, Wilhelm Busch
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Darsteller
Königsmutter Eliza: Adele Neuhauser
Pflegevater Hans: Adam Bousdoukos
Pflegemutter Emmi: Sonsee Neu
Marie (Bauernmädchen, leibliche Mutter): Friederike Becht
Alexander (Sohn der Königin, leiblicher Vater): Florian Stetter
Theo: Maximilian Ehrenreich
Fritz: Caspar Krzysch
Lotte: Hedda Erlebach
Diener Corbinian: Rüdiger Vogler
Hofschneider: Max Ruhbaum
Fotos: SWR/ Patricia Neligan
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Autor Marcel Zischg

Marcel Zischg, geboren 1988 in Meran, aufgewachsen in Naturns im Vinschgau.
Nach dem Schulabschluss an der Handelsoberschule „Franz Kafka“ in Meran folgt das Studium der Germanistik in Innsbruck.
Unter dem Titel „Sehnsucht“ erschien im Jahr 2010 Zischgs Erzählung „Das Haus“ in der Studentenzeitschrift „Der Kaktus“ der Universität Innsbruck.
Im August 2012 schloss Zischg sein Bachelorstudium in Germanistik ab. Seit Oktober 2012 studiert er wieder Germanistik, diesmal als Masterstudium. Mitte 2013 wird Zischgs erster Erzählband „Familie am Bach“ im Provinz-Verlag in Südtirol erscheinen.

Die ARD hat sich mit diesem Film an einen sehr unbekannten Märchenstoff herangewagt. Der Handlung liegen Motive aus den Märchen "Die drei Königskinder" von Johann Wilhelm Wolf und "Drei Königskinder" von Wilhelm Busch zugrunde.
Interessant ist allenfalls, dass das Märchen von Wolf sehr umfangreich in seinen Motiven ist, weswegen der Film sich auf einzelne Motive konzentriert und diese heraushebt zu einer schlüssigen Handlung – dies ist durchaus gelungen. Ein schönes Beispiel dafür dürfte sein, dass Lotte, eines der drei Königskinder, die Aufgaben des Zauberbergs dadurch löst, indem sie sich von den Tieren helfen lässt. Die Naturverbundenheit des Menschen ist ein Sehnsuchtstopos im Märchen und wird somit sehr romantisch umgesetzt. Auch ist es eben diese Naturverbundenheit, die am Ende Erlösung bewirkt.

Auch die schauspielerische Leistung, v.a. der jugendlichen Hauptdarsteller Maximilian Ehrenreich, Hedda Erlebach und Caspar Kryzsch, ist überzeugend und authentisch. Was den Film auch sehr anschaulich macht, ist die Tatsache, dass sehr viel in freier Natur gedreht wurde, v.a. im Wald oder auf dem Zauberberg, und das Setting dadurch lebendig und lichtvoll wirkt.

Fazit: Ein sehr liebevoll gemachter Märchenfilm, der auch angenehme Fernsehunterhaltung für Erwachsene bietet.

02.01.2020

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